
Abu Dhabi ist im Hinblick auf die Hygiene und die Beachtung geltender gesundheitlicher Vorschriften in der Tat ein vorbildliches Beispiel. Auch der Genuss von Leitungswasser ist - ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dieser Erde - weitestgehend ungefährlich, so dass sich lästige Durchfallerkrankungen, Magenprobleme sowie Übelkeit und Erbrechen zum Glück weitestgehend in Grenzen halten. Jedoch wird das Wasser in vielen Hotels in separaten Tanks aufbewahrt und kann sich somit relativ leicht erwärmen, was wiederum eine optimale Basis für Bakterien sein kann. Obwohl hochtechnisierte Kühlanlagen verwendet werden, sollten Touristen sicherheitshalber ausschließlich Flaschenwasser zu sich nehmen. Ein wenig Vorsicht hat schließlich noch niemandem geschadet . In den Küchen der vielen Restaurants und Hotels bestehen übrigens überaus hohe Ansprüche in Sachen Sauberkeit und Ordnung, so dass man sich auch als Tourist gewissermaßen zu jeder Zeit und in jeder Lokalität sicher sein kann, ein qualitativ hochwertiges Gericht auf dem Teller zu haben. Bakterien, Ungeziefer und andere Krankheitserreger wird man dort demnach vergeblich suchen.

Aber was ist, wenn man in Abu Dhabi trotz aller Vorkehrungen doch einmal krank wird? Sicherlich ist dieses - wie sonst auch auf der Welt - keineswegs immer sonderlich angenehm für den Betroffenen, aber dennoch ist man in den Vereinigten Arabischen Emiraten, insbesondere auch in Abu Dhabi im Krankheitsfall sehr gut aufgehoben. Denn hoch qualifizierte (einheimische und auch ausländische) Ärzte, perfekt eingerichtete Krankenhäuser sowie eine auch ansonsten in jeder Hinsicht hervorragende medizinische Versorgung tragen dazu bei, dass man sich selbst bei gesundheitlichen Problemen keine zusätzlichen Sorgen machen muss. Die dort geltende Notfall-Nummer 999 steht allen Einheimischen und Touristen rund um die Uhr zur Verfügung, wobei es dennoch unter Umständen vorkommen kann, dass man im Bedarfsfall um ein Vielfaches länger auf einen Krankenwagen warten muss. In diesem Zusammenhang sollte ebenfalls angemerkt werden, dass die Inanspruchnahme eines Notdienstes stets gratis ist.
Medikamente europäischen Standards
gibt es übrigens auch in den verschiedenen drugstores oder Apotheken zu kaufen
- zum Teil sind diese sogar ohne ein entsprechendes Rezept erhältlich. Ein
jeder erkrankte Abu-Dhabi-Reisende hat zwar die Möglichkeit, die Kosten der
jeweiligen Behandlungen per Kreditkarte oder aber auch in bar zu begleichen, jedoch
ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor Reisebeginn unbedingt
empfehlenswert
.